Wie finde ich dieses ominöse „Warum“?

Habe ich das auch, wie fühlt es sich an und was kann ich damit machen? Alles Fragen, die nach Antworten verlangen. Aber alles der Reihe nach.

Wie es sich anfühlt, das „Warum“?

Ganz einfach, toll, Energie ge­laden, wie ein Turbo. Wenn man sein warum lebt, ist man total bei sich, fühlt sich Ganzheitlich, vollkommen und zufrieden. Man ist im Einklang mit sich selbst. und will gar nichts anderes wie den Augenblick genießen.

Was kann ich damit machen?
Diese Frage kannst nur du be­antworten, denn nur du kennst oder wirst es kennenlernen was dein „Warum“ ist und dadurch wirst du auch wissen was du damit machen kannst.

Habe ich das auch, dieses „Warum“?

Sicher, jeder hat ein „Warum“, zumindest ist das meine Meinung.
Jeder hat einen Grund für das was er tut, ansonsten würde er es nicht tun. Ob es sich dabei um das morgendliche Aufstehen handelt, damit man zur Arbeit gehen kann oder um die Familie zu versorgen oder diesen Text zu schreiben. Ohne das „Warum“ hätten wir keinen Grund dies zu tun. Nur ist es oft so, das wir das falsche „Warum“ wählen. Ja, du liest richtig, es gibt nicht nur ein „Warum“. Das richtige „Warum“ gibt dir kraft und Energie, das falsche stresst dich und raub dir Energie. Das falsche „Warum“ ist wenn du etwas musst oder sollst, wenn du etwas tust um etwas negatives wie Strafe oder Gemecker zu vermeiden. Je stärker der innere Drang ist etwas zu tun und du dich dabei leicht, gut gelaunt und erfreut fühlst, desto näher bist du an deinem Tatsächlichen warum dran.

Wie geht es weiter?

Bei mir ist es zum Beispiel so, wenn ich morgens aufwache, fängt das Denken an wie bei jedem Menschen, ob bewusst oder unbewusst. Dann kommt es darauf an, an was ich Denke, ist es etwas für mich unbedeutendes, oder spricht es mein „Warum“ an.
Denke ich an das naßkalte Wetter will ich liegen bleiben, geht mir aber
ein Gedanke durch den Kopf wie ich zum Beispiel ein bestehendes
Problem lösen könnte oder etwas verbessern oder ändern könnte das
mich stört, dann wird auf einmal mein „Warum“ getriggert und aus
ist es mit dem schlafen. Dann weiß ich genau, dass wird eh nichts mehr
und ich kann aufstehen. Dies kann und wird bei jedem Menschen anders
sein, ist ja klar, wir sind ja alle verschieden. Und da kommen wir
zu der Frage, wie finde ich mein „Warum“. Da wir alle so verschieden
sind, gibt es nicht die ultimative Lösung.

Das mit dem Unterbewusstsein und dem „Warum“.

Der Eine findet es schneller und leichter, der Andere, so wie ich, tut sich schwerer. Doch egal wie, glaubt mir, die Suche lohnt sich. wer es einmal verschmeckt
hat, sein „Warum“ ansatzweise zu leben, wenn es auch unbewusst war,
wird immer das Bedürfnis haben es wieder zu leben. Dies sind dann
immer die Situationen, wo man sich irgendwie unwohl, getrieben
oder leicht unzufrieden fühlt. Dann zeigt uns das Unterbewusstsein
Stop, da ist dieses Bedürfnis, dass du schon lange nicht mehr befriedigt
hast, also los, tu es. Und du brauchst nicht zu glauben, dass das Unter­bewusstsein damit auf hört dich zu piesacken, nein, es wird den Druck verstärken, bis du es endlich kapiert, dass du etwas ändern musst und zwar dein „Warum“ suchen und
leben. Genau das sind dann die Augenblicke, wo du immer in
dich hinein hören solltest, was will mir mein Unterbewusstsein sagen?
Oft interpretieren wir das Gefühl falsch, ich zum Beispiel hab es oft
als Hunger oder Lust auf etwas süßes oder ein Glas Wein angesehen,
doch dies war ein Irrtum. Da dies meistens Abends beim Fernsehen
passierte gab ich dem Drang nach futterte Süßes oder trank ein Glas
Wein, ich betäubte damit zwar das Gefühl, aber ganz weg war
es nie.

Das Wichtigste ist Fragen stellen und fühlen!

Daher mein Rat, fühle in solchen Situationen in dich hin nein,
ist es wirklich Hunger oder Lust auf etwas zu trinken oder ein anderes
Bedürfnis, das befriedigt werden will. Du kannst dir auch angewöhnen,
wenn du dich nicht so fühlst wie du dich fühlen willst, genau in
dich hinein zu horchen und dir Fragen zu stellen. Wie zum Beispiel: was
würde ich jetzt gerne machen? Wo wäre ich jetzt Lieber? Und
dann warten was dir als Antwort durch den Kopf geht. Oft passiert es
aber, das dir dein Verstand etwas altes, bekanntes präsentiert da
er ja Energie sparen will und etwas Neues wieder mit lernen
oder Bewegung zu tun hätte. Dies hat auch etwas mit der Komforzone
zu tun, dies ist die Zone in der wir es uns schön gemütlich machen, wo
wir uns auskennen und alles okay ist. Das ist aber auch die Zone, in der wir
stagnieren, also auch nichts neues Lernen, keine neuen Herausforderungen
haben und uns oft langweilen. Wir wachsen dort aber auch nicht, beziehungsweise wir entwickeln uns dort nicht weiter. Dies führt dann auch zu Frust, Unzufriedenheit und je nach Mensch zu einem Gefühl der Wertlosigkeit. Also, wenn du dich unzufrieden fühlst und keinen Grund dafür kennst, wird es dein Unterbewusstsein sein, dass anklopft um dir mitzuteilen, dass du etwas ändern sollst. Über­lege dir dann was du jetzt gerne tun würdest, wenn dir etwas einfällt, stelle dir vor, wie du das machst und achte darauf wie sich deine Gefühle ändern. Werden sie erfreut, fröhlich und signalisieren dir Spaß, dann bist du wahrscheinlich auf dem richtigen
Weg. Wenn sie aber eher düster, ablehnend oder frustrierend sind, dann bist du eher auf dem falschen Weg.

Der Anfang des Weges zum „Warum“.

Wie du merkst, hängt vieles bei der Suche nach deinem „Warum“ mit Gefühlen und sich selbst beobachten zusammen. Du musst dabei ehrlich zu dir selbst sein, ansonsten wird es eher nicht Klappen. Über das solltest du dir im klaren sein, aber auch darüber, dass es bei manchen Menschen etwas aufwändiger ist und länger dauern kann wie bei anderen. Aber, ich wiederhole mich, es lohnt sich. So, jetzt bist du gefragt, fange an, als erstes musst du dich entscheiden, gehe ich den Weg und will mein „Warum“ finden oder nicht, wenn
ja, dann fange an und beobachte dich von jetzt an öfters selbst, wie fühle ich mich, wie möchte ich mich fühlen und was könnte dahinter stecken? Wann fühle ich mich so wie ich das will und was mache ich in dieser Zeit? Wenn ich mich schlecht fühle, was mache ich gerade oder was habe ich kurz zuvor gemacht? Die Antworten auf diese Fragen bringen dich immer näher an dein „Warum“ und deshalb solltest du dir diese sooft wie möglich stellen und die Antworten notieren. Anhand dieser Aufzeichnungen kannst du zusammenhänge erkennen, bei welchen Tätigkeiten du dich wie fühlst und was dir gut tut und somit auch Energie gibt.

Auf gehts bis zum nächstenmal.

Grüßle

Uwe

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