Das „Warum“ und warum es in meinen Augen so wichtig ist.

Das Warum oder auch Motiv genannt ist die intrinsische Motivation, also die Motivation die ich in mir trage, die aus mir selbst kommt. Du spürst sie, wenn dich urplötzlich ein riesiges Verlangen nach etwas packt, bei mir ist es zum Beispiel wenn mich meine Neugierde und das Verlangen etwas zu verbessern, zu verändern oder auszuprobieren packt, dann kann mich fast nichts mehr aufhalten, ich sprühe vor Tatendrang und Energie. Dann will ich das Wissen oder herausfinden was meine Neugierde geweckt hat, ob es sich dabei um eine Behauptung in einem Buch handelt, eine Maschine die ich sehe und noch nicht kenne und wissen will wie sie funktioniert, etwas wo nicht richtig funktioniert oder einen geheimnisvollen Weg wo ich nicht weis wo er endet, egal ich will das wissen. So ist es auch zu diesem Blog über Umwege gekommen, ich wollte zuerst wissen, warum ich immer unzufrieden war, ich beneidete die Menschen wo in den Casting-Shows sagen, ich werde Sängerin, das will ich schon seit meiner Kindheit oder ähnliches. Doch dies sind die wenigsten, die genau wissen was sie wollen. Bei mir dauerte die Suche Jahrzehnte und kann ausführlicher auf meiner „Über Mich“ Seite nach gelesen werden. Was meine Suche erschwerte waren Verbote und Glaubenssätze aus meiner Kindheit nach dem Motto, man darf nicht Neugierig sein und ich bräuchte nicht alles zu wissen und noch einige mehr. Manche dieser Verbote und Glaubenssätze sitzen so tief, dass man sie garnicht mehr wahr nimmt und somit nichts von ihnen weiß und dadurch auch nicht an ihnen arbeiten kann. Ich las unzählige Ratgeber, machte Kurse und bildete mich weiter bis ich auf das Thema „Finde dein Warum“ kam und mich ausgiebig mit diesem Thema beschäftigte. Da machte es klick und ich war ein riesiges Stück weiter. Dies erklärte, warum ich manchmal so zufrieden war bei dem was ich Tat, die Zeit und alles außen herum vergas und in den sagenumwobenen Flow kam. Dies waren Momente in den ich so richtig zufrieden mit mir und der Welt war. Nur wusste ich bis dahin nicht wie oder was ich genau gemacht hatte um in diesen geilen Zustand zu kommen. Jetzt weiß ich es, ich lebte in dem Augenblick mein „Warum“ aus, meine Neugierde, das verlangen etwas zu verändern, zu verbessern und auszuprobieren, ich war komplett im hier und jetzt. Um jetzt mein „Warum“ öfters auszuleben suchte ich nach einer Möglichkeit und da ich auch gerne anderen Menschen helfe und unterstütze ist mir die Idee mit dem Block gekommen um damit mein Wissen weiter zu geben und herauszufinden wie es ankommt, welche Möglichkeiten sich noch auftun und wo das ganze endet 🙂

Im Gegensatz dazu gibt es die extrinsischen Motivation die von außen in Form von Belohnung, Anerkennung usw. kommt. Diese wird auch genutzt um dir Anreize zu schaffen, um zum Beispiel mehr, besser, schneller zu arbeiten oder überhaupt zur Arbeit zu gehen, meistens in Form von Geld, was ja seine Vorteile hat. Bei dieser tauscht du, wenn man es genau nimmt, deine Lebenszeit gegen die Belohnung. Ob sich das für denjenigen lohnt und ihn zufriedenstellt, muss jeder selbst entscheiden. Oft ist es so, dass wir dann doch nicht so zufrieden sind, wie wir gerne wären (ein Großteil der Arbeitnehmer hat anscheinend schon innerlich gekündigt) und dann kaufen wir uns mit dem Geld das wir verdienen, Dinge die uns befriedigen wie zum Beispiel ein tolles Auto, Schmuck oder machen einen geilen Urlaub davon. Doch der Nachteil ist, dass der Urlaub schnell vorüber ist, man hat sich an das neue Auto und den tollen schmuck gewöhnt und vorbei ist die Zufriedenheit, es muss wieder etwas Neues als Ersatzbefriedigung her und so ist der Kreis geschlossen. Dieser Kreis, das könnt ihr mir glauben, dreht sich weiter, bis ihr euer „Warum“ gefunden habt oder das zeitliche segnet. Selbst wenn ihr es so macht wie ich, mehrmals den Job oder die Firma wechselt, bringt dies nichts, außer ihr wechselt durch Zufall in einen Job wo ihr unbewusst euer „Warum“ auslebt. Der Mensch ist bequem und hasst Veränderungen weil sie einem Angst machen. Dadurch werden dir bei einem Jobwechsel immer ähnliche Jobs wie der bisherige ins Auge stechen weil sie dir bekannt sind und dadurch eine gewisse Sicherheit suggerieren. Doch du bräuchtest vermutlich etwas ganz anderes, da du ja bisher mit dem Alten unzufrieden warst und das ganz neue macht ziemlich Angst. Wieder ein Kreislauf den es zu durchbrechen gilt.

Welche der beiden Motivationen nutzt du?

Wenn ich also weiß was mich antreibt, morgens vor dem Wecker aus dem Bett holt, wie bei mir die Neugierde und jegliche Art von Energie in mir weckt, kann ich mir darauf meine Berufung, mein Lebensziel aufbauen. Stell dir vor, du wachst morgens auf und bist sofort hellwach, voller Energie und kannst es gar nicht abwarten, mit deiner Tätigkeit zu beginnen. Urlaub brauchst du nur um einmal etwas anderes zu sehen und nicht mehr um deine Batterien aufzuladen. Am Freitag Abend musst du dich zwingen aufzuhören und nicht wie früher, dich schon am Montag auf den Freitagabend zu freuen. Deine Zufriedenheit und dein Energielevel haben einen Höchststand erreicht und dein Umfeld fragt dich, welche Drogen du nimmst, weil es dir so gut geht. Das Wort Arbeit ruft jetzt Freude anstatt Magenkrümmen hervor, du bist voller Elan und Kreativität und dies zeigt sich auch auf deinem Gehaltszettel oder den Umsätzen als Selbständiger.

Willst du das auch?

Dies alles hört sich für den normalen Angestellten oder Arbeiter wie einen Traum an, kann sich aber für jeden bewahrheiten, sobald er sein „Warum“ kennt und in seinen Berufsalltag integriert. 

Darum ist es wichtig, sich auf die Suche nach seinem „Warum“ zu machen und ich würde dich gerne dabei unterstützen.

Grüßle

Uwe

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