Hallo meine Damen und Herren, ihr alle da draußen ob jung oder alt!

Wer von euch ist so richtig, vollständig mit sich und seinem Leben zufrieden?

Ich meine nicht so, mmhm, ja, geht so, nein, ich meine richtig vollkommen zufrieden mit sich, seinem Leben und dem was ihr tut, nach dem Motto, super, toll, geil ich will mehr davon, ich könnte dies tagelang ohne Gegenleistung weiter machen.

Wer von euch kennt dieses Gefühl?

Am frühen Morgen, schon bevor der Wecker klingelt aufzuwachen und der erste Gedanke ist, Juhu, ich könnte jetzt Bäume ausreisen, her mit der Arbeit.

Ihr denkt jetzt sicher, der hat doch eine an der Klatsche! Ich bin froh, wenn ich den Wecker überhaupt höre und ihn nicht gleich, wenn er los geht, mit einem Schwung an der Wand schmettere.

Nein, ich habe keine an der Klatsche, früher dachte ich genauso wie die meisten von euch. Ich war froh, wenn ich aufwachte und auf den Wecker schaute und es noch ein paar Stunden waren bis er klingelte und ich raus musste.

Doch das ist bei mir nicht mehr so, man kann sich und seine Gefühle ändern!

Was habe ich geändert?

Heute ist es bei mir so, dass ich die meiste Zeit schon vor dem Wecker aufwache und fit bin. Wenn ich Spätschicht habe, dass würde heissen, spätestens um 6:30 Uhr aufzustehen, stehe ich spätestes mit meiner Frau um 4:30 Uhr auf.

Ihr werdet euch jetzt sicher fragen, OMG warum tut der das?

Dies kommt daher, dass ich mir Ziele gesetzt habe und das erreichen der Ziele mir soviel Spaß macht und Energie gibt, dass ich mit Freude daran arbeite, diese zu erreichen.

Nicht irgendwelche Ziele wie zum Beispiel: Ich stehe jetzt jeden Tag früher auf um keinen Stress beim Frühstücken zu haben.

Sondern:

Ich habe mir meine eigenen Ziele inklusive Etappenziele gesetzt. Dass was ich wirklich will.

Ich habe mein „Warum“ gesucht und gefunden, mein Motiv.

Und dies hat bei mir alles verändert, mein Denken, meine Gefühle und meine Taten.

Auch ihr könnt dass erreichen, wenn ihr euch auf den Weg macht, eure wahren Beweggründe, euer Motiv für euer Handeln zu suchen.

Sicher, es kann dauern und anstrengend sein es zu finden, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Setzt euch doch einfach einmal gemütlich mit Stift und Papier an euren Lieblingsplatz, ganz alleine und nehmt euch ein bis zwei Stunden Zeit.

Dann überlegt euch, entweder was euch super viel Spaß macht, euch locker von der Hand geht und ihr ständig auch unterbewusst tut oder wenn euch da nicht viel einfällt, alles was ihr überhaupt nicht mögt, sogar hasst und dadurch schlecht könnt.

Wenn ihr die Liste mit dem erstellt habt, was ihr garnicht mögt, lest sie euch durch und überlegt bei jedem Punkt, was ihr statt dem wollt. Wenn zum Beispiel steht, ich will auf gar keinen Fall morgens früh aufstehen, dann schreibt ihr auf die neue Liste, ich will morgens ausschlafen. Oder, ich hasse handwerkliches Arbeiten, ich würde lieber diese Arbeiten delegieren oder im Büro arbeiten.

Nun habt ihr hoffentlich eine Liste mit lauter Dingen die euch Spaß machen oder ihr gerne macht. Ihr könnt euch auch vorstellen, was ihr tun würdet, wenn Geld keine Rolle spielt und das was ihr anfangt sicher funktioniert.

Das Wichtigste ist, ihr müsst etwas anderes tun.

Nur wenn ihr etwas anderes tut wie bisher, kann sich etwas in eurem Leben verändern.

„Albert Einstein: Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten“

Dieser Spruch sollte uns zu denken geben, denn wie sollte sich etwas verändern, wenn wir immer das selbe tun? Doch die meisten Menschen tun tagein tagaus das Selbe und wundern sich, wenn sich nichts ändert und sind dann frustriert über sich und ihr Leben.

Mal wieder die Gefühle!

Wir würden sie manchmal so gerne loshaben, diese Gefühle, doch ohne diese geht nichts.

Wenn du jetzt diese Liste angefertigt hast, lese sie dir nochmals ganz in Ruhe durch und achte dabei genau auf deine Gefühle, wie fühlen sich die einzelnen Worte an, was geht dir spontan dabei durch den Kopf? Mache dir zu allem was dir einfällt auf jeden Fall Notizen, diese sind sehr wichtig. Oft kommt es vor, dass man spontane Eingebungen bekommt die einem Wichtiges vermitteln können. Achte auf jede Gefühlsregung, ob positiv wie negativ, dies sind weitere Anzeichen was dir Freude bereitet oder abstößt. So kommst du Schritt für Schritt deinem Motiv näher. Markiere dir die Worte, Dinge oder Sachen, bei denen du dich gut oder sogar super fühlst. Je besser du dich bei etwas fühlst, desto näher bist du bei deinem „Warum“, deinem Motiv.

Du kannst dir deine Gefühle wie einen Kompass vorstellen, der dir den Weg zeigt. Hast du, wenn du an etwas denkst leichte, erfreute und fröhliche Gefühle, wird es eher für dich richtig sein, wie wenn du schwere, ängstliche oder bedrückende Gefühle hast.

Du kannst am Anfang üben deinen Gefühlskompass zu verstehen in dem du dir Dinge oder Sachen vorstellst von denen du weißt das sie dir gefallen oder gut tun und dir merkst wie du dich dabei fühlst. Das gleich machst du anschließend mit Dingen oder Sachen von denen du weißt das sie dir nicht gefallen oder gut tun.

Wie geht es weiter?

Nun dürftest du schon einiges an Anhaltspunkten haben in welche Richtung es geht. Nachdem ich weder dich selbst noch deine Listen kenne, kann ich dir keine direkten Hilfestellungen geben. Also, wenn du es bisher gut geschafft hast und merkst, dass du schon ein Stück weiter gekommen bist, meine Gratulation und weiter so ich werde hier im Blog noch weitere Beiträge mit Möglichkeiten posten.

Für die, die bisher noch nicht so zufrieden sind mit dem was sie erreicht haben, Kopf hoch, es lohnt sich weiter dran zu bleiben. Vielleicht sollte ihr auch die Möglichkeit eines Coachings oder weiterführender Literatur in Betracht ziehen. Wenn ihr Interesse an einem Coaching habt, könnt ihr mir gerne eine Mail senden und wir klären alles weitere.

Jetzt weiterhin viel Spaß bei der Suche nach eurem „Warum“

Grüßle

Uwe

P.S. : Ich würde mich freuen, wenn ihr die Kommentarfunktion nützen würdet um mir mitzuteilen wie euch der Blog gefällt, was ich besser machen kann oder wie weit er euch geholfen hat.